Műhelybeszélgetések

Műhelybeszélgetések

Időpont: 2016. március 23. (szerda), 15 óra
Helyszín: Kováts-terem (Veszprém, Wartha V. u. 1., „M” épület)
Előadó: Dr. Pongrácz Tibor, MTA Filozófiai Intézet

Danton két halála

Az előadás Büchner darabjában elsősorban nem a forradalom anatómiájának kidolgozására koncentrál, hanem olyan egzisztenciális, metafizikai problémákra, mint hogy lehet-e élni, és ha igen, milyen elvek alapján, illetve lehet-e, és hogyan lehet meghalni. Ezeket a kérdéseket a káosz, a bűn, a név hatalma, a kozmikus parataxis és az ontológiai hamartia motívumai segítségével próbálom felgöngyölíteni.
Az előadás és a vita nyelve magyar.

Közös konferencia a Bergamo Egyetemmel

Közös konferencia a Bergamo Egyetemmel

Közös konferencia a Bergamo-i Egyetemmel
Der Widerstand des poetischen Wortes – heute

Bergamo, 24. und 25. Mai 2016

In Kooperation mit der Peter-Szondi-Werkstatt Veszprem

Vom Paul Celans „Gegenwort“ bis zu den Gegenreden (2015) Uwe Kolbes scheint das poetische Wort das revolutionäre Potential seines Wesens in der Zeit der Posthistorie, nach dem vermeintlichen Tod aller Ideologien immer noch zu behaupten. Übrigens hat auch Günter Kunert in seinen Frankfurter Vorlesungen dieses Potential als a priori des Gedichtes hervorgehoben: „Jedes Gedicht ist sowieso ein Akt des Widerstandes gegen alle Welt…“
Wenn das poetische Wort sein „dennoch“ gegen die Sprache der gedeuteten Welt spricht, wie Rilke damals sagte, wenn es an einer unaufhörlichen Dekonstruktion des Politischen arbeitet, wie Derrida in seinen Vorlesungen gezeigt hat, ist es jetzt vielleicht die richtige Zeit, nach all der Wenden des letzten Jahrhunderts, sich zu fragen, ob und wie heute die deutsche Dichtung mit der herrschenden Rhetorik der Macht in der globalisierten und vernetzten Welt sich auseinandersetzt.
Die Tagung „Der Widerstand des poetischen Wortes – heute“ soll eine kritische und theoretische Perspektive eröffnen, die einerseits die wesentliche Radikalität des Gedichtes am Beispiel der zeitgenössischen Lyrik hinterfragt, und andererseits das aktuelle Verhältnis der Lyrik zum Politischen und dessen Dekonstruktion erörtert.

Eva Kocziszky, Amelia Valtolina

Szondi Konferencia

Szondi Konferencia

Von der philologischen Erkenntnis
2te Internationale Tagung der Peter Szondi-Werkstatt
an der Pannonischen Universität Veszprém
29.-30. September 2016

Detailed conference program – PDF

Peter Szondi gehört zu bedeutendsten Persönlichkeiten, die die Literaturwissenschaft des vorigen Jahrhunderts maßgeblich geprägt haben. Trotz seines kurzen Lebens hat er ein reiches – hermeneutisches, gattungstheoretisches und komparatistisches – Oeuvre hinterlassen, das man mit dem Ausdruck „Textgelehrter“ zu bezeichnen pflegt, was aber umso mehr verdeutlicht, dass eine Analyse seiner Gelehrtenlaufbahn aus heutiger Sicht noch aussteht.
Anknüpfend an die Reihe von Tagungen aus der letzten Zeit und an die aktuelle Gedenkfeier an der Freien Universität Berlin – wo eben die Gründung des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft  durch Szondi vor fünfzig Jahren zelebriert wird – wird von der literaturwissenschaftlichen Werkstatt Peter Szondi, die 2015 an der Pannonischen Universität Veszprém gegründet wurde, in Zusammenarbeit mit Partnerinstituten der Fakultät für Neuphilologie und Gesellschaftswissenschaften an derselben Universität, eine internationale Peter-Szondi-Tagung veranstaltet. Thema der Tagung bilden hauptsächlich das Oeuvre von Peter Szondi, seine Position in der heutigen Literaturwissenschaft sowie interdisziplinäre, vor allem philologische und philosophische Aspekte seines Schaffens. Die Tagung verfolgt das Ziel, zum einen über das Ausbleiben seiner Rezeption in Ungarn zu reflektieren – während nur in den letzten Jahren eine Reihe von Szondi-Tagungen  in Deutschland, Jerusalem und Paris stattgefunden hat –, zum anderen theoretische, komparatistische, hermeneutische und interpretative Aspekte seiner Schriften zu Debatte zu stellen, die aus heutigen Forschungen nicht nur aus wissenschaftsgeschichtlicher Sicht bekannt, sondern auch als Inspirationsquellen vorhanden sind. Wir bitten auch um Untersuchungen zum Wandel jener (etwa philologischen und philosophischen) Fragestellungen, die das Schaffen von Peter Szondi bestimmt haben, einschließlich der Relation zwischen Philologie und Philosophie, der „materiellen“ Wende in der Hermeneutik, die mit ihm einsetzte, oder der disziplinären Konzepte der komparatistischen Literaturwissenschaft. Welche möglichen Beziehungen lassen sich zwischen Szondis Wissenschaftskonzept und der ungarischen Literaturwissenschaft herstellen?

Wir bitten um ein Resümee in deutscher, englischer oder ungarischer Sprache bis zum 15. Februar 2016 an die Adresse der Organisatoren.

Boris Roman Gibhardt

Boris Roman Gibhardt

Information available only in Hungarian. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.

Veszprém, Pannon Egyetem, E épület